Codename: Sailor V
das V steht für Venus
Codename: Sailor V war ursprünglich nur als One‑Shot Geschichte (ein einzelnes, abgeschlossenes Mangakapitel) im Magazin Nakayoshi gedacht. Doch genau dieser Story ist es zu verdanken, dass daraus etwas ganz Großes entstand: nämlich Bishoujo Senshi Sailor Moon. Aber zurück zu Sailor V.
In der Geschichte geht es um Minako Aino, ein Mädchen, das eines Tages auf einen weißen Kater namens Artemis trifft. Er erzählt ihr, dass sie die Inkarnation der Göttin Venus sei. Außerdem gibt er ihr einen magischen Füller, mit dem sie sich in Sailor V verwandeln kann, sowie eine halbmondförmige Puderdose (mit integriertem Spiegel), mit deren Hilfe sie sich verkleiden und das Böse bekämpfen kann.
Nachdem Bishoujo Senshi Sailor Moon in Nakayoshi gestartet war, wurde Sailor V im Magazin RunRun weiterveröffentlicht. Naoko Takeuchi arbeitete also parallel an beiden Geschichten, doch Sailor V endete erst kurz nach dem Abschluss von Bishoujo Senshi Sailor Moon.
Die Einzelkapitel wurden später in drei Bänden zusammengefasst und bei Kodansha veröffentlicht (Tankoubon Edition). Mit der Neuauflage der Sailor Moon Manga erschien auch eine neue Edition von Sailor V: Die ursprünglich drei Bände mit je 15 Kapiteln wurden dabei in zwei Bände mit je 16 Kapiteln zusammengefasst, das letzte Kapitel wurde hierfür aufgeteilt (Shinsouban Edition). Wie auch bei Sailor Moon erschien später zusätzlich eine Kanzenban (Eternal) Edition mit Farbseiten.
Eine eigene Anime‑Adaption von Sailor V existiert nicht, allerdings taucht sie gelegentlich im Sailor Moon Anime auf. Zwar war eine Codename: Sailor V OVA (Original Video Animation) geplant, doch diese Idee wurde nie umgesetzt. Besonders schön fand ich persönlich, dass Usagi, Ami, Rei und Makoto auch im Sailor V Manga als Nebencharaktere auftreten – zu einem Zeitpunkt, an dem sie noch keine Senshi waren und Minako noch nicht kannten.
